Die Hauptpersonen: Geralt von Riva



Als Sohn der Zauberin und Heilerin Visenna und eines Kriegers namens Korin geboren, wurde Geralt wenig später von seiner Mutter nach Kaer Morhen gebracht, um dort zum Hexer gemacht zu werden. Er überlebte die Kräuterprobe und andere Mutationen hervorrufende Prozeduren, denen er für alle Hexer typische außergewöhnliche körperliche Fähigkeiten, geschärfte Sinne und Langlebigkeit verdankt, aber auch einige nur ihm eigene Besonderheiten im Aussehen, zu denen schlohweißes Haar und katzenhafte Augen gehören. Sein Ziehvater war der ältere Hexer Vesemir. Den Beinamen „von Riva“ (nach der Hauptstadt von Rivien) hat er sich nach Hexerbrauch selbst zugelegt, obwohl er nicht aus Rivien stammt.
Während er als Hexer durch die Lande zog und gegen Bezahlung Ungeheuer tötete, lernte er den Troubadour Rittersporn kennen, der sein Freund wurde und ihn auf manchen seiner Reisen begleitete. Rittersporn war auch dabei, als Geralt die Zauberin Yennefer vor einem Dschinn rettete. Daraufhin entspann sich zwischen Geralt und Yennefer eine tiefe, aber konfliktreiche Liebesbeziehung.
Da er wie alle Hexer zwar nicht impotent, aber zeugungsunfähig ist, ließ er sich für eine Rettungstat das noch ungeborene Kind des Geretteten versprechen, um es zu adoptieren und zum Hexer zu machen. Als sich später herausstellte, dass das Kind ein Mädchen ist, gab er sein Vorhaben auf, doch führte ihn das Schicksal immer wieder mit diesem Mädchen namens Ciri zusammen, und nach dem Tod ihrer Familie nahm er sie zu sich. Später wurden sie durch Ereignisse, in die sowohl Zauberer als auch die Herrscher mehrerer Reiche verwickelt sind, wieder getrennt, und der größte Teil der Geralt-Saga handelt von den Abenteuern, die der Hexer auf der Suche nach Ciri und bei ihrer Rettung besteht.